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"Lebendig ist allein der, der vollkommen frei über seine Zeit verfügt und sich bedürfnislos und in Ruhe der Philosophie widmet." So lautet der Wahlspruch der meisten antiken griechischen und römischen Philosophen, den ich absolut als mein Lebensmotto betrachte! - Es ist kaum zu glauben, welchen geistigen Rückschritt wir seitdem erleben mussten, wobei doch klar sein sollte, dass das Ziel der menschlichen Gesellschaft (natürlich neben dem Weltfrieden) darin liegen sollte, die in diesem Kredo implizierte Freiheit für alle Menschen zu ermöglichen, also meiner Meinung nach das bedingungslose Grundeinkommmen zu verwirklichen! Erst diesen Sprung nenne ich wahren Fortschritt: der Start in eine kulturelle Evolution, die eine neue Menschengattung produziert mit verbesserter geistiger Verfassung. (Norbert Schultheis)



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Letzte Änderung: 14.10.2016 um 12:34
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Arbeitslos

(unbekannt)

arbeitslos.jpgSein Rücken schmerzt, als hätte er den ganzen Tag Kohlensäcke geschleppt, Schweiß steht ihm auf der Stirn, er fühlt sich total gestresst. Er geht zu schnell, er tut alles zu schnell, er zwingt sich zu einer langsameren Schrittfolge, dann steht er am Automaten, zieht gleich zwei Päckchen Marlboro, damit er am nächsten Mittag nicht schon wieder los muss.

Früher wäre er noch auf ein Bier in Huberts Eckkneipe gegangen, das läßt er jetzt auch weg; die Gespräche, die Fragerei, alles geht ihm auf die Nerven. Außerdem muss er noch ein paar Formulare ausfüllen, die morgen früh zur Post müssen. Terminsachen.

Dann muss er noch Kurt anrufen wegen des Kredits, dann Hildegard, um sie zu bitten, die Verabredung zum Mittagessen zu verschieben wegen des Arzttermins. Sowieso ein Stresstag heute. Morgen wird es noch schlimmer, er hat das Auto inseriert. Zig Anrufe werden kommen – bei dem günstigen Preis.

Er wischt sich die Stirn. Formulare, Telefonate, Termine, Behördenkram, er kennt keinen Feierabend, seit er arbeitslos ist.