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Das Privileg ist wie ein schwarzes Loch im sozialen Universum. Es frisst alles Soziale auf, nur um gravitativ zu wachsen. Verfällt ein Mensch dessen enormer Anziehungskraft, bewirkt genau diese, dass all seine Gedanken sich nur noch zentripetal um ihn selbst drehen. So hält er das Privileg schließlich für eine natürlich angeborene Eigenschaft, die ihn denken lässt, sein persönlicher, ausschließlich materieller Wachstum käme nur durch seine eigene Kraft zustande. Und er hält dann den an seinem Privileg haftenden Besitz für eine Art Körperteil, das ihm natürlich ist, das er zu schützen hat, meist im Namen der (oder besser gesagt: seiner) Freiheit - deshalb nennt er sich auch oft Libertarier. (Norbert Schultheis)



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Die Stadt

(Theodor Storm)

Rubrik: Gedichte

Am grauen Strand, am grauen Meer
Und seitab liegt die Stadt;
Der Nebel drückt die Dächer schwer,
Und durch die Stille braust das Meer
Eintönig um die Stadt.

Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai
Kein Vogel ohn Unterlaß;
Die Wandergans mit hartem Schrei
Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei,
Am Strande weht das Gras.

Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
Du graue Stadt am Meer;
Der Jugend Zauber für und für
Ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,
Du graue Stadt am Meer.